Ihr-Recht-Blog

18. Dezember 2009

Aktuell: Haftstrafe und Bewährung im GAG-Verfahren!

Filed under: Strafrecht — Schlagwörter: , , , , — ihrrecht @ 12:44

Das Urteil des Landgerichts Frankenthal im GAG-Verfahren ist am heutigen Tage verkündet worden. Das Gericht hat den angeklagten Ex-Mitarbeiter der GAG wegen Untreue im besonders schweren Fall in 129 Fällen zu einer Haftstrafe von 3 Jahren ohne Bewährung verurteilt. Der mitangeklagte Installateur erhielt wegen Beihilfe eine Strafe von 1 Jahr und 8 Monaten, welche zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Das Gericht erklärte in seiner Begründung, es habe keine Veranlassung, an der Richtigkeit des Geständnisses des Installateurs zu zweifeln. Dieser habe seine Beteiligung von Anfang an offengelegt und sich aktiv an der Aufklärung der Taten beteiligt. Ohne seine Mithilfe wären wohl zahlreiche Fälle, in denen Thermen veruntreut wurden, unentdeckt geblieben. Seine Angaben, so das Gericht, werden zudem durch zahlreiche objektive Tatsachen sowie  Zeugenaussagen gestützt.

Den Angaben des Ex-Mitarbeiters, wonach er lediglich 20 bis 25 Thermen veruntreut und verkauft habe, vermochte die Kammer nicht zu folgen.

Der Installateur erklärte noch im Termin, daß er das Urteil annehme und auf Rechtsmittel verzichte.

15. Dezember 2009

Aktuell: LG Frankenthal verlegt Urteilsverkündung im GAG-Verfahren!

Filed under: Strafrecht — Schlagwörter: , , , , — ihrrecht @ 15:00

Das Landgericht Frankenthal hat nach den Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidiger die Verkündung des eigentlich für heute angedachten Urteiles gegen die beiden Angeklagten auf Freitag verlegt. Nach Angaben der Kammer sind noch rechtliche Überprüfungen erforderlich.

In dem Prozess wird den Angeklagten, einem ehemaligen Mitarbeiter der GAG sowie einem Handwerker, vorgeworfen, durch Bestellung von Heizungsthermen auf Rechnung der GAG, die der Mitarbeiter anschließend veräußert haben soll, sowie fingierte Installationsrechnungen die GAG geschädigt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hat für den angeklagten Ex-Mitarbeiter eine Freiheitsstrafe von 4 Jahren, für den Handwerker eine solche von 2 Jahren und 6 Monaten gefordert. Die Verteidiger haben für Bewährungsstrafen plädiert.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: